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Industrial AI Cloud (Deutsche Telekom / T-Systems)
Anbieter: Deutsche Telekom / T-Systemst-systems.com
Deutsches KI-Rechenzentrum mit rund 10.000 NVIDIA-Blackwell-Karten, betrieben von der Deutschen Telekom in München, seit Februar 2026 für Kunden offen. Rechenleistung statt fertiger Modell-Dienst; Vertragswerk und Zertifikate öffentlich nicht belegt.
Infrastruktur · GPU · DE · Industrie · Neu 09/2026
Souveränitäts-Profil
Recht (r)
3
Technik (t)
3
Autonomie (a)
2
Datenblatt
- Jurisdiktion
- EU
- Betriebsmodell
- KI-Rechenzentrum in München (Deutsche Telekom), NVIDIA-Blackwell-Cluster
- AVV verfügbar
- ja
- Training auf Kundendaten
- nein
- Offene Gewichte
- nein
- Selbst betreibbar
- nein
- Zuletzt geprüft
- 2026-09-14
Wofür sie taugt
Rechenleistung in industriellem Maßstab von einem deutschen Betreiber, für Häuser, die eigene Modelle trainieren oder betreiben wollen und dabei nicht bei einem US-Anbieter landen möchten. Zugeschnitten ist das Angebot auf Fertigung und Industrie: digitale Zwillinge, Simulation von Fertigungsprozessen, Robotik, Qualitätsprüfung.
Grenzen
Das ist kein KI-Dienst, sondern ein Rechenzentrum. Rund 10.000 NVIDIA-Blackwell-Karten (DGX B200 und RTX-PRO-Server) stehen in einem Rechenzentrum der Deutschen Telekom in München, verfügbar für Kunden seit Februar 2026. Was Sie darauf betreiben, wählen und verantworten Sie selbst.
Nicht zu verwechseln mit den AI Foundation Services der Open Telekom Cloud. Das ist ein anderes Angebot desselben Konzerns, und es steht in dieser Registry getrennt.
Drei Angaben sind öffentlich nicht belegt und gehören vor eine Auswahl geklärt: der Auftragsverarbeitungsvertrag, die Zertifikate des Angebots (die Produktseite nennt keine) und der genaue Zuschnitt der Leistung, also ob Sie Maschinen mieten oder einen betreuten Dienst beziehen. Unser Datenblatt führt AVV und Trainings-Zusage nach der üblichen Erwartung an einen deutschen Auftragsverarbeiter; belegt sind sie nicht.
Die Einstufung folgt der Logik der übrigen Infrastruktur-Einträge: deutscher Betreiber, deutsches Rechenzentrum, eigene Modelle. Für die Autonomie ziehen wir einen Punkt ab, weil zum Wechsel des Anbieters und zur Portabilität nichts dokumentiert ist.
Pflichten beim Einsatz
- Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) abschließen; ggf. Datenschutz-Folgenabschätzung (Art. 35); Verarbeitung in EU-Region.
- EU-Eigentum und EU-Betrieb des Anbieters verifizieren (keine Beherrschung durch eine US-Mutter).
- KI-VO-Pflichten (Hochrisiko nach Annex III, Transparenz nach Art. 50) hängen vom Anwendungsfall ab · separat prüfen.
- Gilt immer: KI-Kompetenz sicherstellen (Art. 4 KI-VO, seit 2.2.2025) · Mitarbeitende schulen, Nutzungsregeln festlegen, beides dokumentieren.
Weiterführend
- Produktseite (doku)
Quellen2
- T-Systems: Industrial AI Cloud (rund 10.000 NVIDIA-GPUs, Rechenzentrum München, verfügbar seit Februar 2026, Verarbeitung nach deutschem und europäischem Recht) anbieter-doku · abgerufen 2026-09-14 · belegt: jurisdiktion
- Deutsche Telekom: Inbetriebnahme der ersten KI-Fabrik für die Industrie in München anbieter-doku · abgerufen 2026-09-14
Prüfhistorie
- 2026-09-14 Eintrag neu angelegt. Eigenständiges Angebot, nicht identisch mit den bereits erfassten AI Foundation Services der Open Telekom Cloud. AVV, Trainings-Zusage und Zertifikate sind öffentlich nicht belegt und im Text als offen gekennzeichnet. (t-systems.com/de/en/artificial-intelligence/solutions/industrial-ai-cloud, telekom.com)
Nächster Schritt
Ob Stufe 3 für Ihr Vorhaben genügt, hängt von Ihren Daten, der Rechtslage und dem Einsatzzweck ab. Die Peilung ermittelt Ihre Mindeststufe in vier Schritten (KI-VO, Daten, Branche, Unabhängigkeit) und zeigt anschließend alle Lösungen, die sie erfüllen.